Verkehr

Radverkehr

Wir setzen uns für Alternativen zum Auto ein. Ein wichtiger Punkt, wenn es um den Radverkehr geht, ist die Notwendigkeit einer gerechten Aufteilung des Straßenraums zwischen Fußgänger*innen und Radfahrer*innen: Beide Gruppen brauchen eigene Wege. Wir plädieren für eine Priorisierung des Radverkehrs gegenüber dem Autoverkehr und fordern den Ausbau eigener Radfahrspuren auf Nürnbergs Hauptverkehrsachsen.

ÖPNV

Eine weitere Alternative zum Auto stellt der öffentliche Personennahverkehr dar, dessen Attraktivität wir kontinuierlich durch eine Minimierung der Fahrtzeiten und dichtere Takte der Verkehrsmittel steigern wollen. Wir setzen uns zudem für ein einfaches und verständliches Tarifsystem in Nürnberg ein. 2014 haben wir bereits die Frage gestellt, ob das Wiener Modell ein Vorbild für Nürnberg sein kann. Im Juni 2020 gab es die Antwort: Das 365-Euro-Ticket ist beschlossene Sache und spätestens ab 2023 gilt es für alle Nürnberger*innen. Bereits ab 2021 können Inhaber*innen des Nürnberg-Pass mit dem Sozialticket für 15 Euro im Monat die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Dieser Erfolg gibt uns Recht: Wir setzen uns weiter dafür ein, den ÖPNV noch attraktiver zu gestalten und den Autoverkehr weiter zu reduzieren.

Lärmminderung und Tempo 30

Verkehrslärm ist gesundheitsschädlich und beeinträchtigt die Lebensqualität in Nürnberg. Wir setzten uns für mehr Lärmschutz und -verminderung ein und wollen die umweltfreundliche Mobilität fördern. Dabei setzten wir auf eine Verringerung des Autoverkehrs – aber auch flächendeckende Tempo-30-Zonen erscheinen uns als geeignete Mittel. Des Weiteren setzen wir uns für ein Nachtflugverbot am Flughafen ein.

Frankenschnellweg

Ein autobahnähnlicher Ausbau des Frankenschnellwegs erscheint uns verkehrs- und umweltpolitisch wenig sinnvoll. Mehr Straßen erzeugen mehr Autoverkehr anstatt Probleme zu lösen. Unsere Alternative fordert die Verbesserung der Verkehrsabläufe in Form einer leistungsfähigen, jedoch nicht kreuzungsfreien Stadtstraße. Im Zuge dessen fordern wir Lärmschutzmaßnahmen entlang des Frankenschnellwegs.


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