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Coronabedingter Shutdown: Auswirkungen auf Lern- und Lehrbedingungen für Geflüchtete und Lehrpersonal

Der Corona-Shutdown der Schulen und Kitas stellt alle Eltern und Kinder vor erhebliche Herausforderungen. Besonders geflüchtete Kinder und Jugendlichen sowie deren Familien leiden unter der Situation, da die beengten Wohnverhältnisse das Lernen zuhause sehr erschweren und häufig die nötigen Materialien sowie Hilfen zum selbstständigen Lernen fehlen. Dies betrifft auch die Geflüchteten in den Berufsintegrationsklassen der beruflichen Schulen, den Internationalen Klassen der Abendrealschule und am Herrmann-Kesten-Kolleg. Neben den oftmals erschwerten Lernbedingungen in den (Gemeinschafts-)Unterkünften, fehlt es dort vielfach an einer digitalen Infrastruktur, die ein eigenständiges Lernen ermöglicht – selbst wenn die nötige Hardware wie ein Smartphone vorhanden ist. Normalerweise nutzen die Schüler*innen die Bibliotheken, jedoch waren diese während der Ausgangsbeschränkungen geschlossen. 

Vor diesem Hintergrund stellen wir folgenden Antrag:

Die Verwaltung berichtet

  • über die Auswirkungen des Shutdowns auf diese vulnerable Gruppe der Geflüchteten.
  • ob und inwieweit sie die angebotenen Lernmöglichkeiten wahrnehmen konnten.
  • ob es Umfrageergebnisse von den betroffenen Mitarbeiter*innen gibt, inwieweit sie ihren Lehrauftrag wahrnehmen konnten und mit welchen Herausforderungen dies verbunden war.
  • über den Lernstand der Schüler*innen der oben genannten Gruppe bei Wiederaufnahme des Unterrichts sowie über ihre psychische Verfassung nach einer Zeit der beengten Wohn- und Lernverhältnisse während der Ausgangsbeschränkungen.

Ihre Ansprechpartnerin:
Gabriele Klaßen

Ihr Ansprechpartner:
Paul Arzten

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