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Effektivität des Böllerverbots überprüfen

Zum Jahreswechsel 20/21 wurden in Nürnberg aufgrund der Corona-Pandemie einschränkende Maßnahmen, insbesondere ein sogenanntes Böllerverbot, angeordnet. Nun steht für uns eine Beurteilung dieses Verbotes ins Haus.

Dabei soll die Effektivität hinsichtlich Umweltschutz, Gesundheit und städtische Ausgaben gegenüber den letzten Jahren bewertet werden. Zur Verfügung stehen hier die Messstationen der Stadt Nürnberg und möglicherweise auch des Bayerischen Landesamtes für Umwelt. Über diese ist es nicht nur möglich, die Feinstaubbelastung festzustellen, sondern auch Rückschlüsse auf die Einsparung von CO² zu ziehen. Ein vollständiger Überblick ergäbe sich durch einen Bericht von SÖR und der integrierten Rettungsleitstelle zu den von ihnen eingesetzten Ressourcen.

Damit könnte dann – in einem über diesen Antrag hinausgehenden Schritt – darüber nachgedacht werden, wie z. B. mit den nicht ausgegebenen Mitteln verfahren wird. Zudem böte es sich an, zu diskutieren, ob in Zukunft neue Formen des Feuerwerks (z. B. ein größeres städtisches) oder andere Einschränkungen sinnvoll wären.

Aus diesem Grund stellen wir im zuständigen Ausschuss folgenden Antrag:

  • SÖR berichtet, wieviel Müll angefallen ist und wie viele Arbeitsstunden zur Müllbeseitigung eingesetzt wurden, jeweils auch zum Vorjahreszeitraum.
  • Die Verwaltung berichtet über die Feinstaubwerte (PM 10 und PM 2,5) im Vergleich zu den Vorjahren.
  • Die Verwaltung berichtet über die Anzahl der Feuerwehr- sowie Sanitätseinsätze in der Silvesternacht im Vergleich zum Jahreswechsel im Vorjahr.

Ihr Ansprechpartner:
Cengiz Sahin

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