Natalie Keller

Sprecherin für Gleichstellung

Kulturpolitische Sprecherin

Stadträtin Natalie Keller

Feministin, Einwanderungskind, Impulsgeberin und Netzwerkerin – das gehört zu mir! Ich setze mich ein für ein feministisches Nürnberg, für soziale Teilhabe für alle und für eine kulturelle Begrünung Nürnbergs!

Meine Community ist die der Russlanddeutschen und gerade hier ist noch viel Nachholbedarf bei politischer Bildung und Partizipation. Als eine der wenigen aktiven Russlanddeutschen bei den Grünen sehe ich mich hier in einer Scharnierfunktion und freue mich darauf, unterschiedlichste Perspektiven zusammenzubringen.

Als Einwanderungs- und Arbeiterkind ohne jegliche Unterstützung seitens der Familie über den Weg von der Hauptschule über die Realschule bis hin zum anschließend hart erarbeiteten Abitur und Hochschulstudium weiß ich nur zu gut, was es bedeutet, hier und jetzt dies schreiben zu können. Als jahrelanges Vorstandsmitglied in den Betreuungseinrichtungen meines Sohnes und nun in der Grundschule habe ich mir selbst hart beigebracht, wie „das System“ tickt.

Daher muss unsere Stadt sich weiterhin für gerechte Bildungschancen von Anfang an einsetzen. Ich will gleiche Chancen für alle Kinder, ganz gleich, welche Bildungsbiographie hinter welchem Kind steckt. Ich will, dass gerade Eltern, die sprachlich oder sozial benachteiligt sind, mehr informativ und organisatorisch unterstützt werden, damit ihre Kinder mehr Möglichkeiten bei der (Aus-)Bildung haben. Und ich will mehr Diversität bei den pädagogischen Kräften, denn nur so kann Schule die gesellschaftliche Realität abbilden.

Mein Nürnberg hat eine vielfältige Kunst- und Kulturszene, an etablierten aber insbesondere an unterschiedlichsten Orten in den verschiedensten Stadtteilen. Ich möchte mich für die Kulturschaffenden (sei es bei der Selbstorganisation oder bei der Finanzierung von Projekten) und mehr Raum für Kreativität und Subkultur einsetzen. Gerade als Stadt der Vielfalt und im Hinblick auf die Bewerbung zur Kulturhauptstadt braucht Nürnberg mehr als „nur“ etablierte Orte von Kultur. Sie muss Sichtbarkeit, Unterstützung und Interaktion sowie Beteiligung an Entscheidungsprozessen für die freie Szene und die verschiedenen interkulturellen Vereine verstärkt fördern und ermöglichen. Und ich will eine Stadt, in der es mehr als nur mobile Bäume, betonierte Zugänge zum Fluss und verwahrloste Plätze an der Burgmauer gibt. Ich will mehr Mut und Kreativität in der Stadtgestaltung. Denn das macht eine Stadt auch attraktiv – für Einwohner*innen, aber auch für Besucher*innen sowie Unternehmen.

Ich bin Ansprechpartnerin für die Stadtteile

Bielingplatz, Sandberg, Schniegling, St. Johannis, Westfriedhof, Kriegsopfersiedlung, Wetzendorf, Röthenbach Ost, Röthenbach West.


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