Regenbogenflagge im Hintergrund, im Vordergrund eine Hand mit Herz aus Marzipan

Sharon McCutcheon / Unsplash

Vielfalt und Menschenrechte

mehrere Hände, die sich kreuzen

Die Stadt Nürnberg zeigt mit einer vielfältigen interkulturellen Arbeit, dass eine zukunftsorientierte Auseinandersetzung mit dem Erbe des Nationalsozialismus möglich ist – sie ist die aktivste Förderin der „Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion“.

Wir lehnen jede Kooperation mit inländischen und internationalen Organisationen ab, die nationalistische, rassistische, antisemitische als auch menschenverachtende Gedanken verbreiten und bekennen uns klar zum Antifaschismus. Wir werden alles tun, um die weitere Ausbreitung dieses Gedankengutes in allen Teilen der Gesellschaft zu verhindern. Eine offene Stadtgesellschaft, in der sich alle Bürger*innen mit Respekt und Toleranz begegnen, ist unser Ziel. Wir erkennen alle Menschen in der Stadt Nürnberg als gleichberechtigte Bürger*innen an, auch wenn aus juristischer Sicht nicht alle gleichgestellt sind. Wir stehen zu unserer multikulturellen und vielfältigen Stadtgesellschaft.

Straße der Menschenrechte Nürnberg

Wir wollen, dass Nürnberg weiterhin international für Menschenrechte eintritt und durch die eigene Praxis beweist, dass sie den Titel „Stadt der Menschenrechte“ zu Recht führt. Als Stadt des Friedens und der Menschenrechte hat Nürnberg eine besondere Verantwortung dafür, Opfer von Menschenrechtsverletzungen, politischer Verfolgung und Kriegen und Bürgerkriegen aufzunehmen.

Bei ausländerrechtlichen Maßnahmen darf es nicht zu einer Verletzung von Menschenrechten kommen, und auch das Kindeswohl muss dabei unbedingt beachtet werden. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass die Stadtverwaltung bei Geflüchteten die Ermessensspielräume zu deren Gunsten ausnutzt, Transparenz bei den Verwaltungsverfahren zeigt und Perspektiven zur Zukunftsgestaltung aufzeigt.


Ihre Ansprechpartnerin:

Réka Lörincz
Sprecherin für Vielfalt und Menschenrechte


Alle Beiträge zum Thema:

Ächtung des N*-Wortes / Schutz und Empowerment für Menschen afrikanischer Abstammung

Aufnahmebereitschaft für Menschen an der polnisch-weißrussischen Grenze

Aufnahme Geflüchteter aus der polnisch-belarussischen Grenzregion

Ehemaliges Reichsparteitagsgelände: Weiterentwicklung der Leitlinien und Umgang der Stadt Nürnberg

Umsetzung der Härtefallregelungen bei der Gebührensatzung für Asylunterkünfte der Stadt Nürnberg

Amt für Migration und Integration

Resolution für NSU-Ausschuss

Einrichtung einer Einzelfallkommission in ausländerrechtlichen Fragen

Digitale Versorgung in Asyl-Unterkünften

Pressemitteilung // Aktionstag: Atomwaffen-Verbots-Vertrag tritt in Kraft