Für ein Nürnberg, das vorankommt: Stadtratsfraktion und Britta Walthelm setzen auf gerechtere Verkehrsinfrastruktur

Fahrradfahrer, Bus und Verkehr
William 87 / Istock

Pressemitteilung

Nürnberg ist eine Stadt mit wenig Platz. Rücksicht im Straßenverkehr hilft, ersetzt aber keine gute Infrastruktur. Oberbürgermeisterkandidatin Britta Walthelm legt den Fokus auf den sicheren Rad- und Fußverkehr und starke öffentliche Verkehrsmittel. Alle Menschen sollen in Nürnberg ohne Stress unterwegs sein können, verschiedene Mobilitätsangebote unkompliziert verbinden und nicht durch schlecht abgestimmte Baustellen aus der Bahn geworfen werden.

Die grüne Rathausfraktion arbeitet im Austausch mit Britta Walthelm seit Jahren intensiv an diesen Zielen im Stadtrat (u. a. durch konkrete Anträge und Initiativen) und unterstützt diese nachdrücklich: „Mobilität entscheidet darüber, wie gerecht, sicher und lebenswert unsere Stadt ist“, sagt Mike Bock, verkehrspolitischer Sprecher der grünen Stadtratsfraktion. „In Nürnberg wurde zu lange zu wenig Platz für den Umweltverbund geschaffen. Wir brauchen jetzt eine Verkehrspolitik, die nicht nur Rücksicht einfordert, sondern endlich die nötige Infrastruktur liefert. Mit Britta Walthelm als Oberbürgermeisterin bekommt Nürnberg eine klare Richtung: mehr Sicherheit, mehr Verlässlichkeit und mehr Tempo bei der Umsetzung des Mobilitätsbeschlusses.“

Herzliche Einladung zum Fahrrad-Flashmob um die Altstadt

Samstag, 7. Februar: Fahrrad-Flashmob

Treffpunkt 13.30 Uhr am Opernhaus, gemeinsame Umrundung des Altstadtrings in Kooperation mit Fahrradverbänden und der Unterstützung politischer Akteur:innen.

Britta Walthelms fünf Punkte für sichere, bequeme und stadtverträgliche Mobilität

1. Schulwegsicherheit für jedes Kind

Nürnbergs Kinder sollen auf ihrem Weg zur Schule sicher und möglichst selbstständig unterwegs sein. Eltern sollen ihr Kind auf einem guten Weg wissen. Dafür braucht Nürnberg eine bessere Infrastruktur, die Gefahren durch den Autoverkehr reduziert. Mit Tempo 30, breiten Gehsteigen, eigenständigen sicheren Radwegen, übersichtlichen Kreuzungen, Zebrastreifen sowie Schulstraßen vor unseren Schulen.

2. Altstadt-Radring umsetzen

„Als Oberbürgermeisterin,“ so Walthelm, „will ich einen eigenständigen komfortablen Radweg um den Altstadtring umsetzen, Lücken im Radwegenetz schließen und Kreuzungen übersichtlicher gestalten. Ich setze auf breite Gehwege und getrennte Radspuren für mehr Sicherheit auf dem Rad.“ Der Altstadtradring ist wichtiger Kern im Nürnberger Radnetz: Hier laufen die zahlreichen Hauptradrouten zusammen. Gemäß Mobilitätsbeschluss von 2021 sollte er 2026 fertiggestellt sein. Bisher wurde noch nicht einmal mit den Planungen begonnen.

3. Sicher unterwegs ohne Auto – von früh bis spät

Ob für Menschen, die in der Schicht oder im Nachtdienst arbeiten oder Nachschwärmer:innen: Nürnberg sollte auch in der Nacht Angebote zur Mobilität ohne Auto machen. Britta Walthelm setzt auf Nachttaxis für Frauen, die von Frauen, also Fahrerinnen, gelenkt werden, gute Beleuchtung an Haltestellen sowie ein ÖPNV-Angebot rund um die Uhr.

4. Eine Straßenbahn durch die Altstadt

Eine Straßenbahn durch die nördliche Altstadt ermöglicht eine leistungsfähige, leise und klimafreundliche Mobilität mit hoher Kapazität. Sie verringert den Autoverkehr, entlastet enge Straßen und macht die Innenstadt für Bewohner:innen, Handel und Besucher:innen attraktiver und besser erreichbar. Sie schafft zudem neue, attraktive Direktverbindungen quer durch die Stadt, z.B. von Erlenstegen zum Plärrer.

5. Mit der U-Bahn nach Gräfenberg

Der Berufsverkehr aus dem Umland ist die Stauursache Nr. 1 in Nürnberg. Die Verlängerung der U-Bahn über den Nordostbahnhof hinaus nach Gräfenberg nach dem Vorbild der Stadtbahnen in Karlsruhe oder Chemnitz bedeutet eine schnelle, zuverlässige und klimafreundliche Direktverbindung. Sie stärkt die Anbindung des Umlands, entlastet unsere Straßen und macht den Alltag für Pendler:innen deutlich einfacher.

Stadtrat Mike Bock

Ihr Ansprechpartner:
Mike Bock