Pressemitteilung
Die Stadtratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Nürnberg fordert gemeinsam mit Britta Walthelm, grüne OB-Kandidatin, eine zügige Umsetzung der Straßenbahn-Altstadtquerung zwischen Hallertor und Rathenauplatz. Dieses Projekt bietet nicht nur Vorteile für viele Fahrgäste, sondern auch erhebliche Potenziale für die Aufwertung der nördlichen Altstadt. „Das würde eine Stärkung des lokalen Einzelhandels bis hin zu einer spürbaren Verbesserung der Aufenthaltsqualität, weniger Lärm, einer Aufwertung zentraler Straßenzüge und mehr Grünflächen bedeuten“, betont Britta Walthelm. Denn bei einem Neubau der Verbindung könnte der gesamte Straßenraum neu geordnet und beispielsweise Rasengleise angelegt, eine Verkehrsberuhigung umgesetzt und viele Straßenbäume gepflanzt werden.
Laut Nahverkehrsentwicklungsplan 2025+ übertrifft die Altstadtquerung mit einem Nutzen-Kosten-Faktor von 4,59 alle anderen derzeit diskutierten Straßenbahnprojekte in Nürnberg bei Weitem. „Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Diese Verbindung ist wirtschaftlich sinnvoll, entlastet das bestehende Netz und ermöglicht umsteigefreie Direktverbindungen quer durch die Stadt – etwa von Erlenstegen zum Plärrer oder vom Westfriedhof zum Rathenauplatz“, erklärt Alexander Kahl, Sprecher für öffentlichen Verkehr.
Zudem könnte das Projekt Synergien mit weiteren Vorhaben entfalten, darunter die Reaktivierung der Gleise in der Pirckheimer Straße sowie dem Aufbau einer „Hochschullinie“, die die Standorte der FAU, TH Ohm, der Evangelischen Hochschule und der UTN in Erlangen, am Rathenauplatz, in Wöhrd und Lichtenreuth vernetzt. „Die Altstadtquerung muss endlich als zentraler Baustein für die Zukunft der Nürnberger Straßenbahn behandelt und zügig geplant werden“, fordert Mike Bock, verkehrspolitischer Sprecher.
Die Verwaltung soll nun beauftragt werden, bisherige Planungen darzustellen und fortzusetzen und einen Zeitplan für die nächsten Schritte vorzulegen. Besonders im Fokus stehen dabei die Auswirkungen auf stadtweite Reisezeiten, Fahrgastgewinne, Netzstabilität und die konkreten Fördermöglichkeiten durch Bund und Freistaat.

Ihr Ansprechpartner:
Alexander Kahl

Ihr Ansprechpartner:
Mike Bock
