Windräder

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Bei der Energiewende an den Klimawandel denken

Mit dem Beschleunigungspaket für Energiewende, das das Bundeskabinett am 6. April 2022 beschlossen hat, wird nochmal deutlich, wie fokussiert die Regierung daran arbeitet, unabhängiger von fossilen Rohstoffen zu werden.

Auch wenn somit weitere wichtige Weichen für eine unabhängige Energieversorgung gestellt sind, so ist die Sorge davor, dass die Versorgungssicherheit dennoch nicht mehr gewährleistet ist, sehr groß. Oberste Priorität hat deshalb die weitere stabile Versorgung mit Strom und Gas – dieses Vorgehen darf jedoch keineswegs vom Klimaschutz entkoppelt werden. Vor diesem Hintergrund ist die Aussage von Josef Hasler, Vorstandsvorsitzender der N-Ergie, dass „der Klimaschutz momentan egal [ist]“[1], doch etwas unglücklich formuliert.

Auch wenn Fraktionsvorsitzender Achim Mletzko keine Zweifel daran hat, dass die N-Ergie ein integraler Bestandteil der Energie- und Mobilitätswende ist, mahnt er an: „Wir dürfen uns keine unterschiedliche Priorisierung jener Themen vornehmen, die keinerlei Aufschub mehr erlauben.“

Der umweltpolitische Sprecher und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Marc Schüller ergänzt: „Wir brauchen einen Dreiklang aus Versorgungssicherheit, geopolitischer Sicherheit und Klimaschutz. Mittlerweile sind wir an einem Punkt, an dem uns klar sein muss, dass wir keine Wahl mehr haben.“


[1] N-Ergie Nürnberg: Klimaschutz wegen Ukraine „momentan egal“ | BR24

Achim Mletzko

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