Leider werden auch in Nürnberg wieder mehr queere Menschen Opfer von Anfeindungen, Hass und Gewalt. Dies äußert sich nicht zuletzt durch häufiges Beschmieren und Beschädigen von Symbolen und städtischen Gedenk- und Erinnerungsorten für queeres Leben. Traurige Beispiele sind queerfeindliche Kritzeleien auf der sogenannten Lesbenkugel oder der Regenbogenbank am Magnus-Hirschfeld-Platz, Reifenspuren auf dem Regenbogen-Zebrastreifen am Königstor oder Beschädigungen von Gedenkstelen.
Um der queeren Community zu zeigen, dass Nürnberg auch in Zeiten wachsender Queerfeindlichkeit klar zu ihr steht und die Werte der Stadt des Friedens und der Menschenrechte verteidigt, ist es entscheidend, dass Beschädigungen der genannten Orte und Symbole zügig entfernt,
mit allen Mitteln verhindert und verfolgt werden.
Des Weiteren sollten diesen Stätten auch regelmäßige Pflege- und Instandhaltungsmaßnahmen zugute kommen. Hier bietet die queeere Community ihre Unterstützung an – beispielsweise beim regelmäßigen Anstrich der Regenbogenbänke.
Vor diesem Hintergrund stellen wir zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden Antrag:
Die Verwaltung
- berichtet über die bekannten Zahlen zu queerfeindlichen Vorfällen und Beschädigungen an queeren Symbolen, Gedenk- und Erinnerungsorten in Nürnberg,
- berichtet über die bisherigen Instandhaltungsmaßnahmen und -intervalle,
- erarbeitet gemeinsam mit der queeren Community ein Konzept zur Verbesserung des Schutzes und des langfristigen Erscheinungsbilds der genannten Orte.

Ihr Ansprechpartner:
Alexander Kahl

Ihre Ansprechpartnerin:
Claudia Hammerbacher

Ihre Ansprechpartnerin:
Réka Lörincz
